Dachbeschichtungen sind nicht gleich Dachbeschichtungen. Das Gewerbe ist zurecht umstritten. Qualitätsunterschiede sind enorm.

Marder GmbH führt besondere Dachbeschichtungen aus, die nach Dachreinigung, Dachbeschichtung/Dachlackierung fast eine doppelte Schichtdicke aufweisen. Die höhere Schichtdicke sorgt für Dachbeschichtung, die deutlich länger hält, satt, homogen aussieht.

Viele Hausbesitzer sind bei der Auswahl der ausführenden Dachbeschichtungsfirma verunsichert, weil fast von allen Anbietern behauptet wird: sie seien die seriösesten und verwenden das beste Material. Dem Hausbesitzer ist es enorm schwierig die Leistungen der verschiedenen Anbietern zu vergleichen, zumal etliche Vergleichskriterien (außer dem Preis) nicht leicht zu erkennen sind. Der Hausbesitzer entscheidet häufig nach eigenem Bauchgefühl oder Sympathie des Verkäufers. Wir beanspruchen für uns keine Perfektion im Bereich der Dachreingung und Dachbeschichtungsgewerbe und wollen an dieser Stelle nicht nur aufgrund unserer ca. 17-jährigen Erfahrung in der Branche als auch angesichts der Tatsache, dass wir in den letzten Jahren vermehrt von Kunden, die eine Dachreinigung und Dachbeschichtung von nicht mehr "auffindbaren Betrieben" bekommen haben, für Nachbesserungen beauftragt worden sind, einige Ratschläge als leicht verständliche Hilfe geben, worauf bei der Beschichtung des Daches auf jeden Fall zu achten ist.

Dachreinigung ist nicht gleich Dachreinigung. Wir erklären die Unterschiede.

Nach Begutachtung des Daches erfolgt Dachreinigung. Das Reinigungsverfahren ist sehr wichtig und muss besonders gründlich gemacht werden, damit die Dachoberfläche optimal für die nachfolgende Grundierung vorbereitet wird. Dabei stützen wir uns auf genügend eigene Erfahrung in Sachen Intensität, Einfallwinkel des Wasserstrahls und Dauer der Reinigung bei schwierigen Stellen: Unterkanten und seitliche Überlappungen der Pfannen (Falze). Informationen dazu und viele weitere wichtigen Details finden Sie auf Dachreinigung

 

Grundierung

Weiter ist darauf zu achten, ob die Dachoberfläche wirklich grundiert wird. Viele Farbhersteller (darunter auch sehr renommierte) bestehen nicht darauf, dass die Verarbeiter bei der Beschichtung der Betonpfannen eine separate Grundierung verwenden, sondern empfehlen nur "sandende, mehlende oder sonst. nicht tragende, bzw. nicht feste Untergründe" separat zu grundieren. Mit einer Empfehlung dieser Art kann der Farbhersteller zwar leichteren Absatz finden, weil der Beschichtungsaufbau mit "seiner" Dachfarbe nicht so zeitintensiv wie bei den anderen Farbanbietern wäre. Allerdings verschafft man mit so einer Empfehlung viel "Spielraum" für die Verarbeiter und hilft nicht unbedingt zur Verbeserung der Qualität gerade in so einer häufig zurecht kritisierten Branche. Fragen Sie z.B. einen qualifizierten Malermeister, was er von einer Fassadenbeschichtung ohne separate Grundierung hält? Die Antwort ist leicht zu erahnen. Eine ähnliche Situation ergibt sich beim Beschichten von Dachoberflächen - sicher kann man beschichten ohne Grundierung, allerdings hält die Dachfarbe mit einer geigneten Grundierung nachweislich besser und länger. Bei mehreren Dachbeschichtungsbetrieben wird allerdings anstatt einer separaten Grundierung mit speziell dafür geeignetem Haftgrund direkt die Farbbeschichtung aufgetragen. Diese Farbbeschichtung wird mit bis zu 30% (je nach Verarbeiter) Wasser verdünnt, damit die etwas dünnflüssiger gewordene Farbe schneller in die Poren eindringt. Diesen ersten Farbauftrag nennt man dann Grundschicht. Danach kommt eine zweite, unverdünnte oder bis 10% mit Wasser verdünnte Farbbeschichtung mit demselben Material, sog. Deckschicht. Durch solch eine Wortspielerei mit dem Begriff Grundschicht wird dem Kunden suggeriert eine separate Grundierung aufgetragen zu haben.

Zuletzt ist darauf zu achten, was für ein Beschichtungsmaterial aufgetragen wird. Informationen über verschiedene Bindemittel, wie Reinacrylat, Styrolacrylat (getarnt als Material auf Acrylatbasis oder Copolymeracrylat) finden Sie unter Dachbeschichtung-Preis

 

Dachbeschichtung

Unterschiede zwischen Dachbeschichtung (Dachlackierung) und Dachversiegelung oder Dachimprägnierung sowie  Differenzen bei der Beschichtung trocken in trocken im Vergleich zu nass in nass oder kreuz und quer und sonstige kleine Tricks, wie Dachbeschichtung nach Herstellerrichtlinien oder Dachbeschichtung mit absichtlich zu klein berechneter Dachfläche im Angebot finden Sie unter Dachbeschichtungen. Tricks und Maschen

Die größten Unterschiede entstehen allerdings bei der Verbrauchsmenge des Farbmaterials, die in der Branche nicht streng reguliert sind. Es sind nur durchschnittliche Angaben von Farbherstellern bekannt, die einen großen "Spielraum" lassen und gerne von einigen Beschichtern missachtet werden. Jeder Auftraggeber weiss, dass sein Dach zwei Mal beschichtet wird. Nur einzelne wissen, mit wie viel Liter pro Quadratmeter das Material aufgetragen wird und was für eine resultierende Schichtstärke der Dachlackierung entsteht. Über fatale Auswirkungen der geringen Gesamtschichtstärke (Trockenschichtdicke) auf die Haltbarkeit und Aussehen der Beschichtung (bedingt duch permanentnen Abbau der Schichtstärke aufgrund der zahlreichen Witterungseinflüsse) können Sie hier nachlesen Dachbeschichtung-Preis

 

 

Diese „hochqualitative“ Dachsanierung wurde ungefähr vor 9 Jahren durch eine „Fachfirma“ aus Soest durchgeführt. Das Angebot von Marder GmbH wurde mit der Begründung wir wären zu teuer, die andere Firma beschichte genauso wie wir - zwei Mal, abgelehnt. Unseren Vorschlag beide Angebote detaillierter unter die Lupe nehmen und zu vergleichen ob bei dem anderem Anbieter, genau wie bei uns ausgiebig grundiert wird oder womöglich mit derselben Farbe verdünnt die erste Farbschicht als „Grundschicht“ aufgetragen wird, haben die eiligen Hausbesitzer ignoriert. Weitere Erklärungen über die Unterschiede zwischen den einzelnen Beschichtungsmaterialen und vor allem zwischen dem gesamten Materialverbrauch (auf gut Deutsch, wie dünn oder wie dick diese zwei Farbschichten sind) wurden von den recht bescheidenen Hausbesitzern als Zumutung empfunden. Auf die Frage, ob die Hausbesitzer wissen, was für eine Beschichtungsfarbe auf die Dachsteine kommt, haben wir als Antwort erhalten: „Die haben versprochen die Beste…“. Unser Kommentar, was nach 9 Jahren daraus geworden ist, ist an dieser Stelle überflüssig und selbsterklärend.