| Der Ablauf – Reinigung
Dann wird das Dach mit Hochdruck (Rotations-Wirbelverfahren, reines Wasser, bis zu 250 Bar Druck) gründlich und porentief gereinigt. Ohne chemische Zusätze werden Moose, Flechten und Algen aus den Poren entfernt. Dieser starke Druck ist notwendig, sodass auch die Besandung aus den Pfannen herausreinigt werden kann um den Untergrund optimal für die anschließende Grundierung vorzubereiten. Dabei stützen wir uns auf genügend eigene Erfahrung in Sachen Intensität, Einfallwinkel des Wasserstrahls und Dauer der Reinigung bei schwierigen Stellen: Unterkanten und seitliche Überlappungen der Pfannen. Die Unterkanten werden auf keinen Fall von unten gereinigt, sondern durch langsames Gleiten des rotierenden Wasserstrahles (Wirbelsäuleverfahren) im ca. 90° Winkel zur Dachoberfläche mittels intensiven, seitlich kreisenden Wasserbewegungen von der Verschmutzung befreit. Damit wird die Gefahr ausgeschlossen, dass das Wasser während der Reinigung ins Dachinnere eindringt und womöglich eine teure Innenisolierung beschädigt.
Bei den seitlichen Überlappungen ist es wichtig den Winkel des Wasserstrahles von ca. 90° zur Dachoberfläche bei z.B. „Taunuspfanne -(einfachste Pfanne für die Reinigung) über ca. 45° zur Dachoberfläche bei z.B. „Frankfurter Pfanne“ bis zu 20° zur Dachoberfläche bei der „Doppel S“ (die schwierigste Pfanne für die Reinigung) zu halten und den ganzen seitlichen Schlitz – Falz - von oben nach unten in Ablaufrichtung vom Schmutz zu befreien. |