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Material

Durch eine spezielle Rezeptur vereint der flüssige Kunststoff für die Dachbeschichtung Silikonharzeigenschaften und Reinacrylatqualität. Das silanisierte Reinacrylat bietet vorzügliche bauphysikalische Eigenschaften. Dank Silikoninhalt wurde ein bis zu 30% niedrigerer Sd-Wert (diffusionsäquivalente Luftschichtdicke) erreicht, was eine größere Schichtstärke mit allen dadurch bedingten Vorteilen (siehe Abschnitt Beschichtung) ermöglicht. Eine metalloxyd Pigmentierung sorgt für einen  UV-beständigen, langfristig intensiven Farbton ohne Verblassen. Ein hoher Anteil der Festkörper ermöglicht eine ausgezeichnete Deckkraft. (Ähnlich wie bei Fassaden- oder Wandanstrichen kann man mit einer billigen Farbe „Baumarktqualität“ 2-3-mal streichen und trotzdem weniger Deckung erreichen, als mit einem einzigen Anstrich einer teuren Spezialfarbe aus dem Fachhandel).

Ein bemerkenswerter Nachteil unseres Materials ist der folgende: wegen des Silikoninhaltes ist es grundsätzlich nicht möglich denselben, hohen Glanzgrad, wie bei Reinacrylat zu erreichen, ohne die anderen Qualitäten der Beschichtung zu verlieren. Das Material ist nicht stärker als seidenglänzend zu produzieren.

Die Marder-GmbH Beschichtung ist resistent gegen sauren Regen, alkalibeständig, trocknet im Gegensatz zu herkömmlichen Dachbechichtungen spannungsarmer auf und verhält sich hervorragend auch im Bezug auf Mikrorissbildug. Seit 2009 wurde auf Molekularebene ins Material auch nanoskalige Pigmente, vor allem Titandioxid (TiO2) eingebaut, das für die Fotokatalyse-Funktion sorgt. Dies funktioniert folgendermaßen: Unter dem Einfluss von Sonnenlicht setzt das im Beschichtungsmaterial enthaltene Pigment Tintandioxid Elektronen frei. Diese elektronisch negativ geladenen Teilchen kurbeln eine Reaktion der vorwiegend organischen Ablagerungen, wie Ruß, Blütenstaub und Schmutz auf der Dachoberfläche an. Als Folge zerfallen die Schmutzpartikel im Endeffekt in unschädliches CO2  und Wasser, haften so kaum an der Oberfläche und werden durch Regen abgespült.

Dank des durch den Silikoninhalt entstehenden „Abperleffekt“ und der Fotokatalyse- Funktion wirkt dieser flüssige Kunststoff besser als die anderen Dachbeschichtungsfarben gegen organische Verbindungen, wie Verbrennungsrückstände aus Treibstoffen. Besonders stark sieht man diese Unterschiede an verkehrsreichen und damit abgasebelasteten Straßen.

Eine Marder GmbH Dachbeschichtung ist elastisch (rissüberbrückende Wirkung), dank höherer Trockenschichtdicke sehr strapazierfähig und langlebig, lösemittelfrei und atmungsaktiv, somit umweltfreundlich. Außerdem wird das Material ständig dem neuesten Stand der Entwicklung (nach mindestens drei Jahren Probezeit auf der Wetterstation) angepasst.